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Ratgeber

Fellpflege beim Hund: Warum Ernährung das Wichtigste ist

Fellpflege beim Hund: Warum Ernährung das Wichtigste ist
Warum Fellpflege so wichtig ist - Ernährung als Fundament

Trockenes Fell, übermäßiges Haaren, stumpfer Glanz, viele Hundehalter suchen die Lösung im Außen: teures Shampoo, spezielle Bürsten, Pflegespülungen. Dabei fängt schönes, gesundes Fell immer innen an. Was dein Hund frisst, spiegelt sich direkt in seinem Fell wider. 

Warum ist Fellpflege beim Hund so wichtig?

Das Fell ist weit mehr als ein Accessoire. Es schützt deinen Hund vor Kälte, Hitze, Insekten und kleinen Verletzungen. Ein gesundes Fell liegt eng am Körper an, glänzt leicht und verliert nur normale Mengen an Haaren. 

Probleme wie übermäßiges Haaren, Schuppen, Juckreiz oder ein matter, struppiger Look sind oft erste Zeichen dafür, dass etwas im Körper nicht stimmt, sei es die Ernährung, eine Allergie oder ein Nährstoffmangel.

Ernährung als Fundament: Was gutes Futter fürs Fell bewirkt

Hochwertige Proteine sind der Baustein für Haare. Fell besteht zu rund 95 % aus Protein, genauer gesagt aus Keratin. Wenn dein Hund mit minderwertigem Futter und wenig verfügbarem Protein versorgt wird, leidet das Fell als erstes. 

Was das Futter können muss: 

  • Hoher Fleischanteil: Tierische Proteine sind für Hunde optimal verwertbar. Achte darauf, dass Fleisch an erster Stelle der Zutatenliste steht. 
  • Gesunde Fette: Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren halten Haut und Fell geschmeidig, reduzieren Entzündungen und fördern den natürlichen Glanz. 
  • Vitamine und Mineralien: Biotin, Zink, Vitamin E und Vitamin A spielen eine direkte Rolle für die Fellqualität. 
  • Wenig Füllstoffe: Getreide, Mais oder Zucker in großen Mengen liefern keine sinnvollen Nährstoffe für das Fell. 

Lachsöl: Das Geheimnis hinter glänzendem Fell

Wenn du eine einzige Ergänzung für besseres Fell wählen könntest, wäre es Lachsöl. Kein anderes natürliches Supplement hat so starke und wissenschaftlich gut belegte Wirkungen auf Haut und Fell. 

Warum Lachsöl so gut wirkt 

Lachsöl ist reich an EPA und DHA, zwei langkettigen Omega-3-Fettsäuren, die der Hundekörper kaum selbst herstellen kann. Diese Fettsäuren: 

  • reduzieren Entzündungen in der Haut, besonders hilfreich bei Allergien oder Juckreiz 
  • stärken die Hautbarriere, sodass weniger Feuchtigkeit verloren geht 
  • fördern die Produktion von Talg, der das Fell natürlich pflegt und schützt 
  • machen das Fell sichtbar weicher und glänzender, viele Halter berichten von Ergebnissen nach 4–6 Wochen 

Produktempfehlung: Lachsöl für Hunde von Fleischeslust, reich an EPA & DHA, ohne Zusatzstoffe. 

Mehr zur Wirkung: Lachsöl für Hunde, der große Ratgeber 

Felltypen: Was dein Hund braucht

Kurzhaarige Hunde (z. B. Boxer, Labrador, Beagle) 

Kurzhaar sieht pflegeleicht aus, haart aber oft stark. Bürste deinen Hund 1–2 Mal pro Woche mit einem Gummikamm oder einer Naturborstenbürste. Das stimuliert die Durchblutung der Haut und entfernt lose Haare. 

Ernährungstipp: Kurzhaarige Hunde profitieren besonders von regelmäßigem Lachsöl, da ihr kurzes Fell wenig natürliche Schutzbarriere bietet. 

Langhaarige Hunde (z. B. Golden Retriever, Afghane, Shih Tzu) 

Langes Fell verfilzt schnell, vor allem an Ohren, Achseln und Innenschenkeln. Tägliches Bürsten ist empfehlenswert, mindestens 3–4 Mal pro Woche. 

Ernährungstipp: Langhaariges Fell braucht viel Protein und Biotin. Wähle ein Futter mit hohem Fleischanteil und ergänze mit Lachsöl für Glanz und Geschmeidigkeit. 

Locken- und Drahthaarfelle (z. B. Pudel, Schnauzer, Lagotto) 

Diese Felltypen wachsen kontinuierlich und haaren kaum, müssen aber regelmäßig getrimmt oder geschoren werden. Ungepflegtes Locken- oder Drahthaar kann sich fest verfilzen. 

Ernährungstipp: Regelmäßiges Lachsöl hält das Fell weich und lässt sich leichter pflegen. 

Externe Fellpflege: Die richtigen Werkzeuge 

Bürsten & Kämme 

  • Slicker-Bürste: Gut für die meisten Felltypen, löst lose Haare und kleine Verfilzungen 
  • Entwirrungskamm: Für langhaarige Rassen mit Neigung zu Knoten 
  • Gummibürste/Massagehandschuh: Ideal für Kurzhaarfelle, massiert gleichzeitig die Haut 
  • Furminator: Für starke Haarer, entfernt das Unterfell, ohne das Deckhaar zu beschädigen 

Baden, wie oft ist richtig? 

Zu häufiges Baden schadet dem Fell, weil es die natürlichen Öle der Haut auswäscht. Als Faustregel gilt: Kurzhaarfelle alle 6–8 Wochen, Langhaarfelle nach Bedarf. Benutze immer ein mildes Hundeshampoo mit pH-Wert für Hunde. 

Tipp nach dem Baden: Ein Hauch Lachsöl im Futter in den Tagen nach einem Bad kann helfen, die Hautbarriere wieder aufzubauen. 

Wenn das Fell Alarm schlägt: Ursachen erkennen

Saisonale Fellpflege 

  • Frühling/Sommer: Fellwechsel, mehr Bürsten, mehr Lachsöl und ausreichend Wasser helfen. 
  • Herbst: Zweiter, kleinerer Fellwechsel, das Unterfell wird dichter. Hier kann der Furminator helfen. 
  • Winter: Heizungsluft macht auch Hundefell trocken. Lachsöl und ausreichend Trinken sind besonders wichtig. 

 

FAQ: Fellpflege beim Hund 

Warum haart mein Hund so stark? 

Starkes Haaren kann saisonbedingt (Fellwechsel), ernährungsbedingt (Nährstoffmangel) oder durch Stress ausgelöst sein. Schritt eins: Futter überprüfen und auf hochwertige Proteine und gesunde Fette achten. 

Welches Öl ist gut für das Hundefell? 

Lachsöl ist das effektivste Öl für Fell und Haut beim Hund. Es liefert EPA und DHA, Omega-3-Fettsäuren, die nachweislich Entzündungen reduzieren und das Fell glänzender machen. 

Wie oft sollte ich meinen Hund bürsten? 

Das hängt vom Felltyp ab. Kurzhaarfelle reichen 1–2 Mal pro Woche, Langhaarfelle täglich oder zumindest jeden zweiten Tag. 

Wie lange dauert es, bis Lachsöl Ergebnisse zeigt? 

Die meisten Halter berichten von sichtbaren Verbesserungen nach 4–6 Wochen regelmäßiger Anwendung. 

Was tun bei trockener Haut und Schuppen? 

Oft hilft bereits mehr Feuchtigkeit im Futter kombiniert mit Lachsöl. Wenn Schuppen sehr stark sind oder Juckreiz dazukommt, sollte ein Tierarzt die Ursache abklären. 

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