Fleisch ist beim Barfen die Basis der gesamten Ration. Genau deshalb entscheidet die Wahl der Sorte über mehr, als viele denken.
Verträglichkeit ist der erste Punkt. Manche Hunde reagieren auf gängige Proteine wie Rind oder Huhn mit Juckreiz, weichem Kot oder Ohrenproblemen. Eine weniger verbreitete Fleischsorte kann hier den Unterschied machen, weil das Immunsystem damit noch nie in Kontakt war.
Nährwerte unterscheiden sich ebenfalls deutlich. Pferd ist von Natur aus mager und reich an Eisen, Geflügel liefert leicht verdauliches Eiweiß. Büffel punktet mit einem gutem Fettprofil. Wer die Sorten kennt, kann gezielt füttern. Beispielsweise mageres Fleisch für übergewichtige Hunde oder energiereiches für aktivere Vierbeiner.
Abwechslung rundet das Ganze ab. Über verschiedene Tierarten verteilt sich das Nährstoffspektrum breiter, und Langeweile im Napf kommt gar nicht erst auf. Wichtig ist nur: Bei Allergiker-Hunden gilt das Gegenteil. Hier ist Konstanz mit einer einzigen, gut verträglichen Sorte das Ziel.
Muskelfleisch, Innereien & Co. – was zählt als „Fleisch“ beim Barfen?
Wenn vom Barf-Muskelfleisch die Rede ist, meint man das, was die meisten unter Fleisch verstehen: reines Muskelgewebe, etwa vom Rind, Pferd oder Geflügel. Es bildet mit rund der Hälfte bis zwei Dritteln den Hauptanteil der fleischigen Komponente und liefert hochwertiges Eiweiß.
Daneben gehören zur klassischen BARFen noch weitere Bausteine: Innereien wie Leber, Niere und Milz als Vitamin- und Mineralstofflieferanten, fleischige Knochen für Calcium sowie Pansen und Blättermagen. Genau hier wird Barfen für viele Halter anspruchsvoll, weil die Anteile stimmen müssen.
Eine deutlich einfachere Variante ist fertiges Reinfleisch (Nass-Barf) wie unser Steakhouse-Sortiment: schonend zubereitetes, haltbares Muskelfleisch und Innereien einer einzigen Tierart pro Dose oder Wurst – getreidefrei und ohne Einfrieren. Du nutzt es als Ergänzungsfuttermittel und kombinierst es nach Bedarf mit den weiteren Komponenten. So bekommst du die Vorteile einer reinen Fleischsorte, ohne mit gefrorenem Fleisch hantieren zu müssen.
Die Klassiker: Rind, Pute und Huhn
Diese drei Sorten sind für die meisten Hunde der unkomplizierte Einstieg ins Barfen.
Rind
Rindfleisch ist der Allrounder schlechthin. Es ist nährstoffreich, gut verfügbar und wird von den meisten Hunden problemlos angenommen. Kein Wunder, dass Barf-Rindfleisch und Rindermuskelfleisch zu den meistgesuchten Sorten zählen. Für gesunde Hunde ohne bekannte Unverträglichkeiten ist Rind eine solide Basis. Nur bei Allergiker-Hunden ist Vorsicht geboten, denn weil Rind so häufig gefüttert wird, gehört es zu den verbreitetsten Auslösern.
Unser Steakhouse Rind liefert reines Rindfleisch und Innereien pur – ideal als verlässliche Alltagssorte.
Pute
Pute ist mager, eiweißreich und leicht verdaulich. Damit eignet sie sich gut für Hunde mit empfindlichem Magen, für Senioren oder für die leichtere Fütterung zwischendurch. Auch als zweite, gut verträgliche Sorte neben Rind macht Pute eine gute Figur. Schau dir dafür unser Steakhouse Pute an.
Huhn
Huhn ist zart, bekömmlich und bei vielen Hunden ein echter Napf-Favorit. Es liefert leicht verdauliches Protein und ist preislich attraktiv. Wie beim Rind gilt aber: Huhn ist weit verbreitet, weshalb es bei sensiblen Hunden gelegentlich Reaktionen auslösen kann. Für die meisten Hunde ist es jedoch bestens geeignet, etwa als Steakhouse Huhn.